Digital Public Health

Digital Public Health (DPH) hat als Ziel, durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, die in Gesundheit verbrachte Lebenszeit zu verlängern, Krankheiten zu vermeiden oder zu lindern und das physische, psychische und soziale Wohlergehen unter der Prämisse einer gerechten Verteilung und effizienten Nutzung zu fördern. Im Gegensatz zu Digital Health fokussiert sich DPH dabei auf Bevölkerungsgruppen und weniger auf Individuen. DPH erweitert damit das bisher häufig stark medizinisch-funktional geprägte Verständnis des Einsatzes von digitalen Gesundheitstechnologien bspw. um Aspekte der Bevölkerungsgesundheit und der Relationalität von Gesundheitshandeln und Lebenswelt. Im Rahmen dessen wird die digitale Transformation, die sich innerhalb der gesellschaftlichen Lebenswelten vollzieht, als Handlungsfeld im Sinne von Health in All Policies (HiAP) integriert. Technikfolgen werden in sozialer, ethischer, versorgungspraktischer und gesundheitlicher Hinsicht beleuchtet und (gesundheits-)politische Rahmenbedingungen aktiv mitgestaltet.

Ziele der Arbeitsgruppe

  • Handlungsfelder und Konvergenzen von Digitalisierung und Public Health definieren, systematisieren und kommunizieren.
  • Aktuelle Forschung im Bereich von Digital Public Health diskutieren und Netzwerke für aktuelle Initiativen initiieren.
  • Erfahrungen über Lehre und Kompetenzen auszutauschen und Kapazitäten aufzubauen.
  • Projekte zur Weiterentwicklung von Digital Public Health anstoßen und unterstützen.
  • Netzwerke zur Förderung von Digital-Public-Health-Forschung und -Praxis aufbauen.

Ansprechpartner*innen

Laura Maaß (Sprecherin, Universität Bremen)
E-Mail: dph@dgph.info

Prof. Dr. Christoph Dockweiler (Stellvertreter, Universität Siegen)
E-Mail:dph@dgph.info