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Umfrage zur Impfstimmung bei Beschäftigten des Gesundheitswesens und öffentlichen Gesundheitswesens

Der Weltverband der Verbände des öffentlichen Gesundheitswesens (World Federation of Public Health Associations, WFPHA), eine Nichtregierungsorganisation, die in offiziellen Beziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht, startet ein Projekt, um zu analysieren, ob und wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Stimmung der Beschäftigten im Gesundheitswesen und im öffentlichen Gesundheitswesen gegenüber Impfungen ausgewirkt hat. Insbesondere möchte die WFPHA herausfinden, ob sich die Stimmung in Bezug auf COVID-19 und die saisonale Grippeimpfung geändert hat. Die WFPHA bittet alle Fachkräfte des Gesundheitswesens diese Umfrage auszufüllen und ihnen ihre Meinung mitzuteilen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Fachkräfte des öffentlichen Gesundheitswesens, Ärzt*innen, Krankenschwestern und Pflegern, Zahnärzt*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens, die in einem beliebigen Umfeld arbeiten, vom Krankenhaus bis zur Hochschule, im Gesundheitsministerium oder in den Gemeinden, usw. Zur Umfrage kommen Sie hier: https://www.surveymonkey.co.uk/r/Germany_vaccination_sentiment
 

Infomails der Cochrane Public Health Europe

Cochrane Public Health Europe informiert über aktuell publizierte Cochrane Public Health Reviews in Form von themenspezifischen Infomails - und dies zu acht verschiedenen Public Health Themen: Prävention, Ernährung, Bewegung, Soziales, Natürliche und bebaute Umwelt, Ökonomische Interventionen, Gesundheitssysteme, Gesetzgebung, COVID-19. Die wichtigsten Ergebnisse neuer Cochrane Public Health Reviews kommen zusammengefasst direkt in die Inbox aller interessierten Personen, immer dann wenn ein neuer Review publiziert wird. Hier können Sie sich zum themenspezifischen Infomail von Cochrane Public Health Europe anmelden.
 

Stellungnahme des Zukunftsforums Public Health zum geplanten „Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit“

In seiner neuen Stellungnahme gibt das Zukunftsforum Public Health - unter Beteiligung der DGPH - Empfehlungen für die Ausgestaltung des im Koalitionsvertrag geplanten „Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit“.

Dritte Public Health ³ Tagung der Länder Deutschland, Österreich und Schweiz

Unter dem Motto "Public Health Research to Action: Wie kann das gelingen?" findet vom 20. bis 21. Januar 2023 in Lindau die dritte gemeinsame Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health, der Vorarlberger Gesellschaft für Public Health, der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention, der Deutschen Gesellschaft für Public Health e. V., der Swiss Public Health Doctors und der Public Health Schweiz statt. Im ersten Teil sollen Projekte vorgestellt werden, die den Transfer zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis auf unterschiedliche Weise gemeistert haben oder vielleicht auch daran "grandios" gescheitert sind. In anschließenden Workshops wird analysiert, welche Faktoren für den Erfolg oder Misserfolg verantwortlich waren. Im zweiten Teil gibt es die Möglichkeit, geplante, laufende oder abgeschlossene Projekte vorzustellen, von denen sich ein gutes Zusammenspiel zwischen Wissenschaft, Politik und/oder Praxis erhofft wird. In anschließenden Peer-Beratungen sollen die Projekte gemeinsam  eiterentwickelt werden. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Projektbeispielen zu beteiligen. Abstracts für die Postersessions können  bis zum 10.09.2022 eingereicht werden.

Offener Brief unter Beteiligung der DGPH zu den Auswirkungen der Biomasseverbrennung auf Gesundheit und Klima

In einem offenen Brief fordern die Arbeitsgruppe saubere Luft der Deutschen Allianz Klimwandel und Gesundheit (KLUG) sowie die unterzeichnenden Gesundheitsorganisationen die Health and Environment Alliance (HEAL), die European Public Health Alliance (EPHA), die Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH) und ClientEarth, in der neuen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (Renewable Energy Directive – RED III) Holz nicht mehr als erneuerbare Energiequelle zu klassifizieren und die Subventionierung von Holz als Energiequelle zu beenden. Die Verbrennung von Holz in Kraftwerken, Heizungen und Kaminen verschmutze die Luft, trage zur Klimakrise bei und sei daher in mehrfacher Hinsicht gesundheitsschädlich.

Autumn School "Gesunde und klimaresiliente Stadt(entwicklung)" vom 10. bis 14. Oktober 2022 in Hannover. DGPH ist Mitveranstalter und unterstützt mit drei Stipendien für studentische Mitglieder

Die Planung und Entwicklung gesunder und klimaresilienter Kommunen geschehen häufig noch wenig vernetzt oder partizipativ, ein interdisziplinärer Austausch fehlt an vielen Stellen. Dabei bringen unterschiedliche Fachrichtungen, Professionen und die Erfahrung kommunaler Akteur*innen und Bewohner*innen wichtige Aspekte und Perspektiven für die Planung und Umsetzung an Maßnahmen ein. Um einen interdisziplinären Austausch zum Thema gesunde und klimaresiliente Stadt(entwicklung) zu fördern, bietet die  Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) gemeinsam mit der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL), dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) eine transdisziplinäre Autumn School an. Diese findet vom 10. - 14. Oktober 2022 in Hannover statt.
Das Ziel der Autumn School ist es, bei Studierenden und Young Professionals unterschiedlicher Fachdisziplinen (wie Gesundheit, Soziales, Stadt- und Raumplanung, Umweltplanung u. ä.) den Austausch und die Zusammenarbeit zu unterstützen. Die Teilnehmenden
sollen als Fachkräfte und Entscheider*innen „von morgen“ frühzeitig für die Zusammenhänge zwischen Klimakrise, Umwelt, Gesundheit und Stadt- und Raumentwicklung sensibilisiert und fortgebildet werden. Die Autumn School fördert eine Vernetzung von Vertreter*innen verschiedener Fachdisziplinen sowie die Zusammenführung der Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis in gemeinsamer Arbeit (transdisziplinäres Arbeiten).
Interessierte können sich bis zum 10. Juli 2022 um eine Teilnahme an der Autumn School bewerben. Die DGPH unterstützt die Autumn School mit drei Stipendien für studentische Mitglieder der DGPH, mit denen die Teilnahmegebühr von drei Bewerber*innen
übernommen wird.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Bekanntmachung - Richtlinie zur Förderung von Interventionsstudien für gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen und Lebensweisen

Ziel der Fördermaßnahme ist es, eine bis dato in Deutschland noch nicht vorhandene Evidenz für wirksame Maßnahmen zu einer grundlegenden gesellschaftlichen Transformation in Richtung gesundheitsförderlicher sowie ökologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen zu generieren. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesellschaftlichen und umweltbedingten Gesundheitsschäden vorzubeugen und faire Lebensumwelten für ausreichende Bewegung und gesundheitsförderliche Ernährung zu schaffen. Die Fördermaßnahme soll praxisrelevante wissenschaftliche Erkenntnisse zu den folgenden Fragen des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen zur planetaren Gesundheit generieren: „Wie können unsere Gesellschaften so gestaltet werden, dass gesundheitsförderliche und nachhaltige Lebensbedingungen für alle möglich werden? Wie sehen die spezifischen Herausforderungen für vulnerable Gruppen aus?“ Die Ziele der Fördermaßnahme sind erreicht, wenn wissenschaftlich gesichertes Wissen zu folgenden Punkten vorliegt: (1) Welche Maßnahmen sind in welchem Ausmaß bei welchen Bevölkerungsgruppen geeignet, gesundheits­förderliche sowie ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Lebensbedingungen und Lebensweisen zu stärken? (2) Welche Aspekte müssen bei der Implementierung dieser Maßnahmen berücksichtigt werden?
Gefördert werden inter- und transdisziplinäre Verbundprojekte zur Konzeption, Entwicklung, wissenschaftlichen ­Begleitung und Evaluation von lebensweltbezogenen, methodisch hochwertigen, prospektiven Interventionsstudien. Gefördert wird der forschungsbezogene Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass die Intervention im Rahmen einer Studie durchgführt wird. Die praktische Durchführung und Finanzierung der Intervention ist nicht Gegenstand der Förderung. Die Studien sollen die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung gesundheitsförderlicher sowie ­ökologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen überprüfen. Hierzu sollen syn­ergistisch wirkende Interventionen auf Verhaltens- und Verhältnisebene wissenschaftlich evaluiert werden.

 

WHO-Regionalbüro für Europa: Konzepte zur Bewegungsförderung in Zeiten von COVID-19: Ist Europa auf dem richtigen Weg?

Seit 2015 haben die Länder der Europäischen Union (EU) bei der Entwicklung von Konzepten zur Bewegungsförderung Fortschritte erzielt, doch während der COVID-19-Pandemie hat sich das Tempo dieser Fortschritte verlangsamt. Dies zeigt der neue Bericht der WHO „Faktenblätter zur Bewegungsförderung für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union in der Europäischen Region der WHO (2021)“, der sich auf Daten aus allen 27 Mitgliedstaaten der EU bezieht und einen Überblick über die in den Ländern umgesetzten Konzepte und Maßnahmen zugunsten der Gesundheitsförderung durch körperliche Betätigung enthält.


 

Beirat Pakt ÖGD legt ersten Bericht vor

Am 28. Oktober hat der Beirat Pakt ÖGD (Beirat zur Beratung zukunftsfähiger Strukturen im Öffentlichen Gesundheitsdienst in Umsetzung des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst), unter Beteiligung der DGPH den ersten Bericht des Beirates an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn übergeben. Der Bericht zeigt auf, wie der Öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland (ÖGD) für kommende Pandemien und andere nationale gesundheitliche Notlagen besser vorbereitet werden kann.

 

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht Liste der neuen Versorgungsforschungs-Projekte

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat eine Übersichtsliste der 52 neuen Projekte im Bereich Versorgungsforschung mit Details zum jeweiligen Forschungsinhalt und den Ansprechpartnern auf seiner Website veröffentlicht. Erstmals sind auch Projekte dabei, die medizinische Leitlinien entwickeln oder weiterentwickeln wollen. Im Bereich der Förderung medizinischer Leitlinien verteilen sich die geförderten Projekte auf die Themenfelder "Versorgung bei seltenen Krankheiten" (11), "Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und komplexem Behandlungsbedarf" (8) und "Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten, insbesondere zur Stärkung der sachgerechten Antibiotikatherapie und zur Eindämmung antimikrobieller Resistenzen" (4). Im Bereich der themenspezifischen und themenoffenen Förderung von Versorgungsforschung verteilen sich die geförderten Projekte wie folgt: "Versorgungsforschung zu Erkenntnissen im Umgang mit Pandemien" (2), "Patient Journey in der Versorgung" (7), "Sektorenübergreifende und ambulante PROMs/PREMs" (5), "Altersmedizin" (3), "Komplexitätsreduktion administrativer Aufgaben in der Versorgung" (1), "Prävention stärken" (5), "Nutzung und Vertrauenswürdigkeit von Künstliche Intelligenz-Anwendungen in der Versorgung" (2) und "Themenoffene Förderung" (4).
 

Datenangebote der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit Anknüpfungsmöglichkeiten zur Arbeitsepidemiologie und Occupational Health

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verfügt über ein akkreditiertes Forschungsdatenzentrum. Das Angebot - Datenbestände aus der BAuA-Forschung - wird fortlaufend ausgebaut. Zurzeit handelt es sich um zwei Panelstudien, die Studie zur mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA) und die BAuA-Arbeitszeitbefragung (AZB), sowie eine Job-Exposure-Matrix (JEM) auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Für die Scientific Use Files der S-MGA und AZB ist ein Datennutzungsvertrag mit dem Forschungsdatenzentrum erforderlich. Die JEM steht als Public Use File zum Download bereit. Alle Angebote des FDZ-BAuA sind kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite
 

Stellungnahme zu WHO-Luftqualitätsleitlinien 2021

Medizinische, wissenschaftliche und Public Health Fachgesellschaften und Institutionen - darunter die DGPH - unterstützen in einer gemeinsamen Erklärung die neuen globalen Luftqualitätsleitlinien (Global Air Quality Guidelines – AQGs) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Leitlinien liefern eindeutige Beweise dafür, dass sich Luftschadstoffe auch unterhalb der bisherigen Richtwerte negativ auf die Gesundheit auswirken. Aus diesem Grund empfiehlt die WHO nun neue, abgesenkte Luftqualitätswerte

WHO-Regionalbüro für Europa: Neuer Leitfaden zur Unterstützung der maßgeblichen Akteure im Bereich Gesundheit und nachhaltige Entwicklung

Das WHO-Regionalbüro für Europa hat den Leitfaden E4As veröffentlicht, der darauf abzielt, unter den maßgeblichen Akteuren Engagement für Gesundheit und nachhaltige Entwicklung zu fördern. E4As steht für „engage to assess, align, accelerate and account“ [dt. Zusammenarbeit zur Bewertung, Abstimmung, Beschleunigung und Rechenschaftslegung] – eine Zusammenstellung von Methoden, Diagnoseinstrumenten, Anleitungen, Prozessen und Mechanismen zur Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG).
Mit dem Leitfaden wurde dem Wunsch der Mitgliedstaaten nach einem Ressourcenpaket für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung entsprochen.


 

WHO-Regionalbüro für Europa: Neuer Bericht verweist auf Erfordernis einer Ausweitung von Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt gegen Kinder in der Europäischen Region

In der Europäischen Region der WHO sind 55 Millionen Kinder im Laufe ihres Lebens einer Form von Gewalt ausgesetzt. Gewalt gegen Kinder ist ein wichtiges Public Health Problem mit verheerenden Folgen für die Opfer und ihre Familien. Der „Sachstandsbericht der Europäischen Region über die Prävention von Gewalt gegen Kinder für das Jahr 2020“ untersucht den Fortschritt, den die Länder bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) zur Beendigung von Gewalt gegen Kinder bis 2030 gemacht haben, basierend auf dem fachlichen Paket INSPIRE, das sieben Strategien für die Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder enthält. Die Grundlage des Berichts bildet eine detaillierte Erhebung, die unter jeweils von Regierungsseite ernannten nationalen Datenkoordinatoren aus 45 der 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region durchgeführt wurde. Damit deckte sie fast 90% der 900 Mio. Menschen in der Europäischen Region ab.


 

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Bekanntmachung - Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Mit der Fördermaßnahme sollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in beiden Modulen unterstützt und gestärkt werden, die sich thematisch in den beiden Forschungsfeldern „Digital unterstützte Gesundheit und Pflege“ und ­„Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ“ des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ bewegen.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe können beim vom BMBF beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH jederzeit Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Januar und der 15. Juli. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

 

Kampagne #GleichBeHandeln gestartet - Kampagnienbündnis fordert: Keine Übermittlungspflicht bei Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus im Gesundheitswesen

Am 6. Mai wurde - auch mit Unterstützung der DGPH - von einer breiten Koalition zivilgesellschaftlicher Organisationen die Kampagne #GleichBeHandeln gestartet. Hintergrund der Kampagne und der zugehörigen Petition ist, dass in Deutschland hunderttausende Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus leben, die de facto keinen Zugang zum Gesundheitssystem haben. Denn nach § 87 Aufenthaltsgesetz ist das Sozialamt verpflichtet, Daten einer ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland lebenden Person an die Ausländerbehörde zu übermitteln, wenn die Person eine Kostenübernahme für medizinische Leistungen beantragt. Aus Angst vor einer potenziell existenzgefährdenden Abschiebung suchen Betroffene häufig erst in lebensbedrohlichen Situationen ärztliche Hilfe auf.
Anlässlich der anstehenden Bundestagswahl soll im Rahmen der Kampagne #GleichBeHandeln und der zugehörigen Petitionauf die fortgesetzte strukturell bedingte medizinische Unterversorgung von Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus hingewiesen und eine Änderung von § 87 erreicht werden. Zentral für die Kampagne steht das Anliegen, den Zugang zu Gesundheitsversorgung von migrationspolitischen Erwägungen zu trennen. Weitere Informationen zur Kampagne und Petition finden Sie auf www.gleichbehandeln.de.

 

Zukunftsforum Public Health: Eckpunkte einer Public-Health-Strategie für Deutschland vorgelegt

Das Zukunftsforum Public Health legt Eckpunkte für eine Public-Health-Strategie für Deutschland vor. Ziel ist die Entwicklung eines starken und handlungsfähigen Public-Health-Systems, das die Gesundheit aller in den Mittelpunkt stellt. Die Eckpunkte einer Public Health Strategie für Deutschland sind über vier Jahre in einem partizipativen Prozess erarbeitet worden. In Symposien, Workshops und Online-Konsultationen hat die Public-Health-Gemeinschaft die Leitlinien für eine Public-Health-Strategie diskutiert.
Die Ergebnisse liegen nun vor: Eine kurze Version der Eckpunkte, die sich an Entscheidungsträger:innen und die Öffentlichkeit wendet und eine lange Version, die sich an die Fachgemeinschaft richtet. Beide Papiere sind auf der Website des Zukunftsforums abrufbar: www.zukunftsforum-public-health.de/public-health-strategie

 

Gemeinsame Stellungnahme der DGPH und des EbM-Netzwerks zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit

Die Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V. (DGPH) und das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM-Netzwerk) haben eine gemeinsame Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit anlässlich der Anträge der Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN „Kapazitäten für Schnelltests massiv ausbauen, Selbstanwendung erlauben und Public-Health-Screenings ermöglichen“ (Bundestags-Drucksache 19/25705) und der Fraktion der FDP „Anpassungen der Coronavirus-Teststrategie für das Jahr 2021“ (Bundestags-Drucksache 19/26189) veröffentlicht.

 

WHO-Regionalbüro für Europa: Bestandsaufnahme der Evidenz zum Thema Bewegungsverhalten und Schulerfolg

Regelmäßige Bewegung, mehr Schulsport und ein aktiver Unterricht schützen nicht nur die Gesundheit von Schulkindern, sondern verbessern auch ihre schulischen Leistungen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine umfassende Bestandsaufnahme des WHO-Regionalbüros für Europa zum Thema Bewegungsverhalten und schulische Leistungen, die Teil seiner Bemühungen ist, junge Menschen zu täglich mindestens 60 Minuten moderater bis intensiver körperlicher Betätigung zu veranlassen.
 

Joining forces for healthier populations - Dritte European Public Health Week vom 17. bis 21.05.2021

Die European Public Health Association (EUPHA) lädt dazu ein, gemeinsam mit ihr die dritte European Public Health Week zu feiern. Die European Public Health Week  zielt darauf ab, sich für die öffentliche Gesundheit und eine integrativere Gesellschaft in ganz Europa einzusetzen, in Zusammenarbeit mit Schlüsselorganisationen auf europäischer Ebene für bestehende Botschaften zu fünf spezifischen Public Health Themen zu sensibilisieren und diese zu verstärken sowie Vertrauen und innovative Wege der Zusammenarbeit zwischen allen Fachpersonen zu schaffen, die auf lokaler, nationaler, regionaler und europäischer Ebene zur öffentlichen Gesundheit beitragen.
Die fünf Themen der diesjährigen European Public Health Week sind:

  • Montag, 17.05.: Communicating science and health
  • Dienstag, 18.05.: New challenges in mental health
  • Mittwoch, 19.05.: Your local community
  • Donnerstag, 20.05.: All for one health
  • Freitag, 21.05.: Leaving no one behind

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Sozial- und Geisteswissenschaftliche Forschung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Alltags von Menschen mit seltenen Erkrankungen

Im Bereich der seltenen Erkrankungen sind dringend weitere Forschungsanstrengungen nötig, um bessere Kenntnisse zur Prävention, Diagnose und Behandlung zu erlangen. Das ERA-Net E-Rare hat seit 2006 zehn gemeinsame transnationale Bekanntmachungen für Projekte zur Erforschung seltener Erkrankungen erfolgreich durchgeführt. Diese Bemühungen werden nun im Rahmen des Europäischen Gemeinsamen Programms für seltene Erkrankungen (EJP RD) fortgesetzt, in dem bereits zwei weitere transnationale Fördermaßnahmen durchgeführt wurden. Das EJP RD wurde eingerichtet, um die Koordinierung der Forschungsbemühungen europäischer, assoziierter und nichteuropäischer Länder auf dem Gebiet der seltenen Erkrankungen und Umsetzung der Ziele des „International Rare Diseases Research Consortiums“ (IRDiRC) weiter zu unterstützen. Mit der vorliegenden Fördermaßnahme wird das Ziel verfolgt, zu Fortschritten in der Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Alltags von Menschen mit seltenen Erkrankungen beizutragen. Hierzu sollen transnationale Forschungsvorhaben im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften gefördert werden, die durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Disziplinen den Fortschritt in diesen Bereichen weiter beschleunigen. Dabei sollen sich ergänzende Expertisen und Ressourcen von einschlägig qualifizierten Arbeitsgruppen aus den teilnehmenden Ländern zusammengeführt werden.
Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem EJPRD-Sekretariat bis spätestens 16. Februar 2021 zunächst Projektskizzen vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe ist nach Aufforderung eine ausführliche Projektbeschreibung bis zum 15. Juni 2021 einzureichen. In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen und ausführlichen Projektbeschreibungen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.
 

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum Einfluss der Zusammensetzung und Verarbeitung von Lebensmitteln auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Das Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, zu einer verbesserten Prävention von Nahrungsmittelunverträglichkeiten beizutragen, indem (I) durch neue Handlungsempfehlungen besser verträgliche Lebensmittel produziert und (II) Patientinnen und Patienten besser diagnostiziert und beraten werden. Dadurch kann das Gesundheitssystem entlastet und die Lebensqualität von Menschen mit Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen verbessert werden. Die vorliegende Bekanntmachung ist die sechste gemeinsame Förderaktivität im Rahmen des ERA-Netz Cofund „ERA-HDHL“. Sie verfolgt den Zuwendungszweck, exzellente transnationale und interdisziplinäre Forschungskonsortien zu fördern, die den Einfluss von Zusammensetzung und Verarbeitung von Lebensmitteln auf die Entwicklung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten untersuchen. Unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten fallen sowohl Allergien als auch nicht-immunologisch vermittelte Intoleranzen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen Sekretariat, das bei der französischen Förderorganisation French National Research Agency (ANR) angesiedelt ist, bis spätestens 8. April 2021 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasserinnen und Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag (Vorhabenbeschreibung und Formantrag) vorzulegen.
 

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum Thema Standardisierte Erfassung, Monitoring und/oder Biomarker zur Untersuchung der Nahrungsaufnahme, der körperlichen Aktivität und der Gesundheit

Ein gesundheitsförderlicher Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender körperlicher Aktivität ist entscheidend für den Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden. Ein ungesunder Lebensstil und der wachsende Anteil älterer Menschen in der Gesamtbevölkerung gehen mit einer steigenden Prävalenz chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, kardiovaskulären und neurodegenerativen Erkrankungen einher. Die gemeinsame europäische Programminitiative „Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“ (JPI HDHL, https://www.healthydietforhealthylife.eu/) wurde 2010 als freiwilliger und partnerschaftlicher Zusammenschluss von Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten der Europäischen Union gegründet, um den genannten Herausforderungen zu begegnen.Das übergeordnete Ziel der JPI HDHL ist es, durch länderübergreifende Zusammenarbeit und Koordination von Forschungsaktivitäten den ­Zusammenhang von Ernährung, Lebensstil und Gesundheit besser zu verstehen. Dieses Wissen soll in Strategien, ­Produkte und Dienstleistungen umgesetzt und so den Bürgerinnen und Bürgern in Europa und darüber hinaus ein gesunder Lebensstil ermöglicht werden. Das Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, mit objektiven Messmethoden die Qualität der Ernährungs- und Lebensstilforschung zu erhöhen und langfristig bessere Empfehlungen und Richtlinien bezüglich Ernährung und körperlicher Aktivität geben zu können. Die vorliegende Bekanntmachung ist die fünfte gemeinsame Förderaktivität im Rahmen des ERA-Netz Cofund „HDHL-INTIMIC“ (HDHL-INtesTInal MICrobiomics). Sie verfolgt den Zuwendungszweck, exzellente transnationale Forschungskonsortien zu fördern, die verbesserte Methoden und Instrumente zur Erfassung und Bewertung von Ernährung und körperlicher Aktivität entwickeln.Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen Sekretariat, das bei der belgischen Förderorganisation ILVO angesiedelt ist, bis spätestens 31. März 2021 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe ist nur nach Aufforderung von der/​dem vorgesehenen Verbundkoordinatorin/​Verbundkoordinator eine ausführliche Projektbeschreibung (full-proposal) auf elektronischem Wege bis zum 22. Juli 2021 einzureichen. In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen und ausführlichen Projektbeschreibungen unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

 

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „KMU-innovativ: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“

Die Fördermaßnahme ist Teil der neuen Hightech-Strategie „Innovationen für Deutschland“ der Bundesregierung (www.hightech-strategie.de), des Zehn-Punkte-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) „Vorfahrt für den Mittelstand“ und des BMBF-Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für ­Gesundheit und Lebensqualität“. Mit der Fördermaßnahme sollen Forschungs- und Entwicklungs-Tätigkeiten von KMU unterstützt und gestärkt werden, die sich thematisch in den beiden Forschungsfeldern „Digital unterstützte Gesundheit und Pflege“ und „Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ“ des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ bewegen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe können beim beauftragten Projektträger des BMBF zu zwei jährlichen Stichtagen (15. April und 15. Oktober) Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden. Bei positiver Bewertung werden die Interessenten in einer zweiten Verfahrensstufe unter Angabe detaillierter Informationen, der formalen Kriterien und eines Termins schriftlich aufgefordert, als einzelnes KMU oder in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.
 

Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland

Im Dezember 2020 hat das Robert Koch-Institut seinen ersten Frauengesundheitsbericht veröffentlicht. Der Bericht informiert umfassend zum Gesundheitszustand, zum Gesundheitsverhalten und zur Gesundheitsversorgung von Frauen in Deutschland. Berichtet wird über Frauen aller Altersgruppen, ein Kapitel widmet sich der Gesundheit von Mädchen. Mehrere Fokuskapitel greifen besondere Lebenslagen von Frauen auf.

 

WHO-Regionalbüro für Europa: Jahresrückblick 2020

2020 war ein beispielloses Jahr für das WHO-Regionalbüro für Europa. COVID-19 dominierte die Arbeit der WHO in der ganzen Welt, auch in der Europäischen Region. Zudem wurde auf der 70. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa das Europäische Arbeitsprogramm 2020-2025 von den Mitgliedstaaten einvernehmlich angenommen. Auf ihrer Homepage blickt die WHO zurück auf einige der wichtigsten Momente der vergangenen 12 Monate.
 

DZK Tuberkulosepreis 2021

Das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK e.V.) schreibt den mit 2.500 Euro dotierten Preis für die beste wissenschaftliche oder mediale Arbeit aus dem Themengebiet der Tuberkulose aus. Eingereicht werden können wissenschaftliche Fachpublikationen; journalistische Beiträge aus Presse, TV, Film, Hörfunk oder Onlinemedien sowie Projekte oder künstlerische Arbeiten in deutscher Sprache oder in einer anderen Sprache mit Relevanz für den deutschen Sprachraum. Berücksichtigt werden Arbeiten aus den Jahren 2019 und 2020, die bereits veröffentlicht oder zur Veröffentlichung eingereicht sind. Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen, die wesentlich zum Verständnis der Entstehung oder Bekämpfung der Tuberkulose beitragen. Die Beiträge sollen sich durch eine aktuelle Thematik sowie sachliche Richtigkeit zum Krankheitsbild der Tuberkulose auszeichnen.
Die Verleihung des Preises findet am 15. März 2021 im Rahmen der Tagung TB AKTUELL im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin statt. Bewerber und Bewerberinnen werden gebeten, ihre Arbeiten bis zum 31. Dezember 2020 digital oder postalisch in 4-facher Ausfertigung beim DZK einzureichen.

WHO-Regionalbüro für Europa: Neues Faktenblatt „Alkoholkonsum und Krebserkrankungen in der Europäischen Region der WHO: Ein Aufruf zu besserer Prävention“

Das vom Europäischen Büro der WHO für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten ausgearbeitete neue Faktenblatt hebt die Kausalzusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und einer Reihe von Krebsformen hervor. Darüber hinaus verdeutlicht es, dass durch Alkoholkonsum bedingte Krebsformen und die damit verbundene Zahl der Todesfälle durch die Umsetzung kostenwirksamer Handlungskonzepte, wie die Anhebung von Steuern auf alkoholische Getränke und die Beschränkung der Vermarktung und Verfügbarkeit von Alkohol, verringert werden können.
 

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht geförderte Versorgungsforschungsprojekte

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat eine Übersicht der neuen Versorgungsforschungsprojekte auf seiner Website veröffentlicht. Insgesamt finanziert der Innovationsausschuss 33 von 186 Projektanträgen, die auf die Förderbekanntmachung vom Dezember 2019 eingegangen waren. Aus den Anträgen auf die themenoffene Förderbekanntmachung werden 9 Projekte gefördert. Die 24 geförderten themenspezifischen Projekte verteilen sich auf die Themenfelder "Weiterentwicklung der Versorgung in wesentlichen nicht-ärztlichen Versorgungssettings" (6), "Möglichkeiten der Qualitätssicherung digitaler Versorgungsangebote" (1), "Veränderungen der Versorgungspraxis infolge digitaler Angebote" (5), "Perspektiven und Potenziale des Einsatzes Künstlicher Intelligenz (KI) in der Versorgung" (6) und "Versorgungsforschung zu Leitlinien" (6).

Memorandum „Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung“

Das Dokument Memorandum „Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung“ der BZgA ist eine Aktivität der BZgA im Rahmen des Zukunftsforums Public Health. Prävention und Gesundheitsförderung sind gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als zwei von zehn Kernfunktionen von Public Health definiert. Das Memorandum erarbeitet Kriterien und Operationalisierungen von evidenzbasierter Prävention und Gesundheitsförderung und möchte einen Standard für das Verständnis und die Umsetzung von Evidenzbasierung in der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland setzen. Die vorgeschlagenen Kriterien und Operationalisierungen sollen das Handeln im Feld der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland insgesamt aber insbesondere auch im Rahmen des Zukunftsforum Public Health befruchten. Eine Vorversion des Memorandums „Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung“ wurde im Januar 2020 im Rahmen von Arbeitsgruppen im letzten Zukunftsforum Public Health von den Teilnehmenden diskutiert. Diese Inputs und Rückmeldungen sind - wo angemessen - in das Dokument eingeflossen. Zudem sind auch Inputs aus der Steuerungsgruppe des Zukunftsforums Public Health berücksichtigt worden. Im Rahmen der geplanten Online-Veranstaltungen des Zukunftsforums Public Health im Jahr 2021 sollen Fragen der  Umsetzung und Konsequenzen für die Praxis der Prävention und Gesundheitsförderung auf unterschiedlichen Ebenen mit interessierten Fachleuten diskutiert werden.
 

Gemeinsames Positionspapier der DGEpi, DGSMP, DGPH und GMDS: Empfehlungen für eine wirksame, verträgliche und nachhaltige Strategie der Pandemiekontrolle im kommenden Winter und darüber hinaus

Das gemeinsame Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) wurde von Autorinnen und Autoren entwickelt, die sich, basierend auf einem epidemiologisch-methodischen Hintergrund, im Austausch mit Praxis, Politik und anderen Wissenschaftsbereichen mit der Frage der Pandemiekontrolle beschäftigt haben. Die Empfehlungen geben die Einsichten aus dieser Tätigkeit wieder und stützen sich – soweit möglich – auf Beobachtungstudien, systematische Literatursynthesen und Erkenntnisse aus Modellierungsstudien.
 

UN75: The Future We Want, The UN We Need

Inmitten der COVID-19-Pandemie enthüllt eine weltweite Konsultation der Vereinten Nationen einen nachdrücklichen Aufruf zum Handeln gegen Ungleichheiten und Klimawandel sowie zu mehr Solidarität.
Im Januar 2020 starteten die Vereinten Nationen eine globale Konsultation anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens. In dieser fragte sie die Öffentlichkeit nach Hoffnungen und Ängsten für die Zukunft. Bis zum 21. September hatten über eine Mio. Menschen aus allen Ländern und allen Gesellschaftsschichten teilgenommen. Ihre Antworten geben einzigartige Einblicke in das, was sich die Öffentlichkeit für die Welt in dieser schwierigen Zeit wünscht. Die am häufigsten genannten Prioritäten sind: (1) die Verbesserung des Zugangs zur Grundversorgung: Gesundheitsversorgung, Trinkwasser und Kanalisation, Bildung; sowie (2) mehr internationale Solidarität und eine verstärkte Unterstützung der von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffenen Orte. Dies umfasst die Bekämpfung von Armut und Ungleichheiten sowie die Förderung von Beschäftigung.
 

WHO-Regionalbüro für Europa: Minister billigen 5-Jahresplan, um die Gesundheit in Europa wieder auf Kurs zu bringen

Am 15.09.2020 stimmten Gesundheitsminister und führende Vertreter aus dem öffentlichen Gesundheitswesen der 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO einer neuen auf fünf Jahre angelegten Zukunftsvision, dem Europäischen Arbeitsprogramm (EPW) 2020–2025, zu, in dem erläutert wird, wie WHO/Europa und seine Mitgliedstaaten sich gemeinsam darum bemühen wollen, die Erwartungen der Bürger in Bezug auf Gesundheit zu erfüllen.Im Rahmen des EPW werden die europäischen Mitgliedstaaten drei zentrale Prioritäten umsetzen: (i) Garantie des Rechts auf einen allgemeinen Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung, ohne finanzielle Härten befürchten zu müssen; (ii) Schutz vor gesundheitlichen Notlagen; und (iii) Aufbau gesunder Gemeinschaften, in denen Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und geeignete staatliche Handlungskonzepte ein besseres Leben in einer Ökonomie des Wohlergehens ermöglichen. Diese zentralen Prioritäten sind in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung verankert und an der globalen Zukunftsvision des Allgemeinen Arbeitsprogramms der WHO 2019–2023 ausgerichtet.
 

WHO: Tabakkonsum und Passivrauchen mit 20% aller Todesfälle durch Herzerkrankungen verbunden

Wie aus einemneuen Bericht der WHO, der World Heart Federation und der University of Newcastle Australia hervorgeht, sterben jedes Jahr 1,9 Millionen Menschen an Tabak-induzierten Herzerkrankungen. Dies entspricht einem Fünftel aller Todesfälle aufgrund von Herzerkrankungen. Bereits wenige Zigaretten am Tag, gelegentliches Rauchen oder die Exposition gegenüber Passivrauchen erhöhen das Risiko für Herzerkrankungen. Wenn Tabakkonsumenten jedoch sofort Maßnahmen ergreifen und mit dem Rauchen aufhören, sinkt ihr Risiko für Herzerkrankungen nach einem Jahr Nichtrauchen um 50%. Darüber hinaus geht aus dem Bericht hervor, dass rauchloser Tabak jedes Jahr für etwa 200.000 Todesfälle durch koronare Herzerkrankungen verantwortlich ist. E-Zigaretten erhöhen zudem den Blutdruck, was mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist.

Strategie der Bundesregierung zu Globaler Gesundheit vorgestellt

Das Recht eines jeden Menschen auf das individuell erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit ist ein zentrales Menschenrecht. Gesundheit ist eines der höchsten Güter aller Menschen und wesentliche Voraussetzung für individuelle, soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung und Stabilität. Das Thema globale Gesundheit hat sowohl in Deutschland als auch international in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Globale Gesundheit und ihre Sicherung sind Teil der globalen Ordnung. Die COVID-19-Pandemie hat die vielen Wirkungen erneut verdeutlicht, die mit einer globalen Gesundheitskrise verbunden sind. Die gesundheitlichen und daraus folgenden humanitären und sozioökonomischen Folgen betreffen alle Lebensbereiche. Diese Broschüre fasst das politische Engagement der Bundesregierung in der globalen Gesund­heit zusammen.
Bei der Entwicklung der Strategie wurde auch die Perspektive der Zivilbevölkerung abgefragt. Die DGPH hat im Rahmen des Verfahrens für den Bereich der Wissenschaft eine Stellungnahme koordiniert.
 

Gemeinsame Stellungnahme der DGPH, DGEpi und DGSMP zur öffentlichen Anhörung „COVID-19 RVO“

Die Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH), die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) und die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) haben eine gemeinsame Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung „COVID-19 RVO“ anlässlich von
1. Antrag „Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden – Bevölkerung weiter schützen, Parlamentsrechte wahren“ (Drucksache 19/20046 vom 10.06.2020)
2. Entwurf eines Gesetzes zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der COVID-19-Pandemie
(COVID-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz, Drucksache 19/20042 vom 16.06.2020)
veröffentlicht.

Gemeinsame Stellungnahme der DGPH, DGEpi und DGSMP zur öffentlichen Anhörung „COVID‐19 RVO“

Die Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH), die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) und die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) haben eine gemeinsame Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung „COVID‐19 RVO“ anlässlich des Antrags der Bundestagsfraktion Bündnis90/Grüne vom 30.6.2020 (Bundestags‐Drucksache 19/20565) „Pandemierat jetzt gründen – Mit breiterer wissenschaftlicher Perspektive besser durch die Corona‐Krise“ veröffentlicht.

WHO-Regionalbüro für Europa: Bericht über Gewalt und Verletzungen enthüllt traurige Statistik über vermeidbare Todesfälle

Aus einem neuen Bericht der WHO mit dem Titel „Gewalt und Verletzungen in der Europäischen Region: Häufigkeit, Prävention und Handlungsprioritäten“ geht hervor, dass Gewalt und Verletzungen in allen Ländern der Europäischen Region der WHO unabhängig von ihrem ökonomischen Status zu den führenden Todesursachen gehören. In der Region  zeigen sich Ungleichheiten in Bezug auf verletzungsbedingte Todesfälle zuungunsten von Männern und Ländern mit mittlerem Einkommen: Die Sterblichkeitsrate ist bei Männern 2,4-mal höher als bei Frauen und in Ländern mit mittlerem Einkommen 1,5-mal höher als in Ländern mit hohem Einkommen. Betrachtet man alle Altersgruppen zusammen, so ist seit dem Jahr 2000 eine Konvergenz der Sterblichkeit zwischen Ländern mit mittlerem und hohem Einkommen zu verzeichnen. Allerdings hat sich die Kluft bei Kindern unter 15 Jahren vergrößert. Public Health Interventionen sind erforderlich, um soziale Ungleichheiten in Bezug auf Verletzungen in der Europäischen Region zu verringern.

Zukunftsforum Public Health: Stellungnahme zum Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst

Mitglieder der Steuerungsgruppe des Zukunftsforums Public Health haben Empfehlungen für die Umsetzung und Ausgestaltung des von der Bundesregierung angekündigten Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst erarbeitet.

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung von Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Trotz bedeutender Verbesserungen in Hygiene, Prävention und Behandlung stellen Infektionskrankheiten in Deutschland und weltweit immer noch eine große Herausforderung dar. Um Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten zu generieren und Innovationen für die klinische Praxis zu entwickeln, muss die wissenschaftliche Basis in Deutschland in der Infektionsforschung gestärkt werden. Zu diesem Ziel wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Karriereweg qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der klinischen und anwendungsorientierten Infektions­forschung gezielt fördern. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 16. November 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

WHO-Regionalbüro für Europa: Statusbericht zur Verkehrssicherheit in Europa

Der Bericht "European regional status report on road safety 2019" zeigt, dass in der Europäischen Region der WHO täglich über 221 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kommen. Weitere Tausende werden verletzt, mit langanhaltenden Folgen.

WHO-Regionalbüro für Europa: Bericht über das Gesundheitsverhalten von 11–15-Jährigen in der Europäischen Region offenbart, dass immer mehr Jugendliche über psychische Probleme berichten

Der im Mai vom WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlichte neue Bericht über die Studie zum Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC), der sich mit den gesundheitlichen und sozialen Verhaltensweisen von Schulkindern im Alter von 11, 13 und 15 Jahren aus 45 Ländern befasst, deutet auf eine Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens von Jugendlichen in vielen Ländern im Zeitraum zwischen 2014 und 2018 hin. Der Bericht mit dem Titel „Gesundheit und Wohlbefinden von Jugendlichen im Fokus“ zeigt, dass das psychische Wohlbefinden von Kindern sich verschlechtert, wenn sie älter werden. Dabei weisen Mädchen im Vergleich zu Jungen ein besonders großes Risiko auf, im Hinblick auf ihr psychisches Wohlbefinden schlecht abzuschneiden. Jeder vierte Jugendliche gibt an, mindestens einmal pro Woche mit Nervosität, Reizbarkeit oder Einschlafstörungen zu kämpfen zu haben.

Stellungnahme des Zukunftsforums Public Health zur COVID-19-Pandemie: "Pandemiebewältigung und nachhaltige Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung"

Die Corona-Krise zeigt eindrucksvoll, dass gesundheitliche Herausforderungen alle gesellschaftlichen Bereiche betreffen. Daher sind sie nur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu bewältigen. Bessere Gesundheit für mehr Menschen ist nur dann zu erreichen, wenn Gesundheit als politisches Ziel kontinuierlich in allen Politikbereichen verankert ist. Mitglieder der Steuerungsgruppe des Zukunftsforums haben in einer Stellungnahme Empfehlungen für die Bewältigung der mittel- und langfristigen Pandemiefolgen veröffentlicht.

Stellungnahme der European Public Health Association (EUPHA) zur Bekämpfung von COVID-19: Bedeutung des Wissensaustauschs zur Schaffung einer umfassenden und öffentlich zugänglichen Evidenzbasis

Der COVID-19 Ausbruch betrifft jeden Menschen weltweit, und politische Entscheidungsträger*innen, Wissenschaftler*innen sowie Praktiker*innen betreten Neuland, wenn sie versuchen, Aufschlüsse über diesen neuen Virus zu gewinnen. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit ist es von entscheidender Bedeutung, auf aktuellen und genauen Informationen aufzubauen. Vor diesem Hintergrund hat die EUPHA eine Stellungnahme zur Bedeutung des Austauschs von Daten, Forschungsergebnissen und Erfahrungen zum Aufbau eines gemeinsamen, wachsenden Wissensbestands veröffentlicht.

Neues Coronavirus (SARS-CoV-2)

Aufgrund der exponentiellen Zunahme neuer COVID-19-Fälle und der damit in Verbindung stehenden Bedrohung besonders gefährdeter Personengruppen aber auch der gesundheitlichen Versorgung insgesamt werden von Bundes- und Landesregierungen umfassende Regelungen getroffen bzw. Beschränkungen wie die Schließungen von Bildungseinrichtungen vorgenommen. Ziel ist es, die Verbreitung von „SARS-CoV-2“ zu verlangsamen.

Wir sind uns sicher, dass die meisten von uns die nachfolgende Aufgabe wahrnehmen. Wir möchten Sie an dieser Stelle trotzdem noch einmal bewusst auf unsere Rolle und unser Potenzial aufmerksam machen. Wir DGPH-Mitglieder können aufgrund unserer Expertise als besonders kompetente und akzeptierte Multiplikatoren wirken. Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten zur Aufklärung und Beratung und unterstützen Sie dort, wo Sie können – im Kleinen (ihre private Lebenswelt) wie im Großen (ihre Institutionen usw.)!

Informationen

Das Infektions- und Krankheitsgeschehen um das Coronavirus „SARS-CoV-2“ ist in hohem Maße relevant für die gesundheitliche Lage in Deutschland und der Welt. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Links zu Webseiten mit unserer Einschätzung nach wichtigen und zuverlässigen Informationen zum neuartigen Coronavirus. Die Seiten stellen erste Anlaufstellen mit wesentlichen Informationen zur aktuellen Lage der COVID-19 Pandemie in Deutschland und weltweit dar.

Informationen über ihre Region erhalten sie vom zuständigen Gesundheitsamt sowie auf den Webseiten der jeweiligen Landesregierungen. Ihr zuständiges Gesundheitsamt können Sie unter diesem Link ermitteln: https://tools.rki.de/PLZTool/.Wir pflegen und aktualisieren die Linksammlung regelmäßig.

Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass tagesaktuelle Informationen und Entwicklung möglicherweise nicht zeitnah abgebildet werden können. Aktuelle Information erhalten Sie über die entsprechenden Behörden und die seriösen Medien. Bitte beachten Sie ebenfalls, dass Falschmeldungen über die aktuellen Entwicklungen kursieren können (Hinweis dazu im Ärzteblatt). Vertrauen Sie bitte nur Informationen aus offiziellen Quellen und seriösen Medien.

 

Linksammlung zum Coronavirus (COVID-19)

Robert Koch-Institut (RKI)
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Robert Koch-Institut COVID-19-Dashboard
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
https://www.bundesgesundheitsministerium.de

European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)
Allgemein: https://www.ecdc.europa.eu/en/coronavirus
Für China: https://www.ecdc.europa.eu/en/novel-coronavirus-china

Weltgesundheitsorganisation (WHO)
https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Johns Hopkins University – Coronavirus Resource Center
https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

Fachartikel zu COVID-19

The Lancet: https://www.thelancet.com/coronavirus

Verlag Elsevier: https://www.elsevier.com/connect/coronavirus-information-center

The New England Journal of Medicine:  https://www.nejm.org/coronavirus

Preprint Archiv:  https://www.medrxiv.org/search/corona+OR+covid+OR+SARS-CoV

UpToDate Artikel:https://www.uptodate.com/contents/coronavirus-disease-2019-covid-19

Imperial College London:https://www.imperial.ac.uk/mrc-global-infectious-disease-analysis/news--wuhan-coronavirus/

MEDBOX Rapid Repsonse Toolbox
https://www.medbox.org/toolbox/114M2DGK

MEDBOX COVID-19 Toolbox
www.covid19box.org

London School of Hygiene & Tropical Medicine
Kostenfreier Onlinekurs zu COVID-19 (Beginnt am 23.03):https://www.lshtm.ac.uk/study/courses/short-courses/free-online-courses/coronavirus

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi)
https://www.dgepi.de/de/aktuelles/article/stellungnahme-der-deutschen-gesellschaft-fuer-epidemiologie-dgepi-zur-verbreitung-des-neuen-coronavirus-sars-cov-2/108

Stellungnahme Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM Netzwerk) 
https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19

Podcast der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen
https://oegd.gmp-podcast.de

 

"Marmot Review 10 Years On" erschienen

Am 25. Februar 2020, 10 Jahre nach Publikation des sogenannten Marmot-Reviews "Fair society–healthy lives", ist "Health Equity in England: The Marmot Review 10 Years On" erschienen, das zeigt, wie sich gesundheitliche Ungleichheiten in England seither entwickelt haben.

WHO-UNICEF-Lancet-Kommission: neuer Bericht „Eine Zukunft für die Kinder dieser Welt?" erschienen

Ein wegweisender Bericht einer von WHO, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und The Lancet einberufenen Kommission betrachtet alle Faktoren, die die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Aus dieser Perspektive geht er im Detail auf die zentralen aufkommenden Gefahren für die Gesundheit von Kindern ein, regt neue Lösungen an und fordert sofortige Maßnahmen zur Erzielung messbarer Ergebnisse. Der Bericht ist das Ergebnis von mehr als zwei Jahren Arbeit von 40 Expertinnen und Experten für Kindergesundheit aus aller Welt.